TOP 5 HECKENPFLANZEN im portrait

1 | TREND-HECKENPFLANZE: DER KIRSCHLORBEER

Der deutsche Name des Kirschlorbeers (Prunus laurocerasus) ist irreführend. Er gehört nämlich zu den Rosengewächsen und ist nicht mit dem Lorbeer verwandt, den wir zum Kochen verwenden. Die dunkelgrünen Blätter glänzen nicht nur wunderschön im Sonnenlicht. Es gibt Sorten, deren Blattunterseite dunkler ist als die Blattoberfläche oder solche, deren Laubaustrieb eine andere Farbe besitzen. Die Blätter werden je nach Art zwischen 5 und 15 cm lang, sind länglich bis verkehrt eiförmig, dabei nach vorne zugespitzt. Der Kirschlorbeer ist sehr pflegeleicht. Er bevorzugt nährstoff- und humusreiches Substrat, wächst aber auch auf trockenen, sandigen Böden. Generell sollte der Kirschlorbeer zweimal pro Jahr, im Frühling und im Herbst, geschnitten werden, damit sein Wachstum nicht aus dem Ruder läuft. Die Trendpflanze verträgt auch radikale Rückschnitte, d.h. sollten Sie zu viel wegschneiden, wird sie sich sehr schnell erholen. Der Kirschlorbeer bildet von August bis September Früchte aus, die nicht zum Verzehr geeignet sind.

Der Kirschlorbeer liegt im Trend und ist ein wahres grünes Schmuckstück. Er ist immergrün und bietet so ganzjährig gleichbleibenden Sichtschutz. Der Kirschlorbeer zeichnet sich durch ein schnelles Wachstum aus. Es gibt sogar Sorten, die superschnell in die Höhe schießen. Kirschlorbeerpflanzen bilden nicht nur tolle Hecken, sie kommen auch gut in Einzelstellung zur Geltung.

Standort: halbschattig, am besten geschützt
Zuwachs pro Jahr: bis 50 cm

2 | ASIATISCHES BLüHWUNDER: DER STRAUCH-EIBISCH

Der Strauch-Eibisch (Hibiscus syriacus), auch Echter Roseneibisch genannt, ist ein winterharter, sommergrüner Strauch, der Ihre Hecke zum Blühen bringt. Er kommt ursprünglich aus Asien, wo er seit über 2.000 Jahren kultiviert wird. In Südkorea ist er auf der Ein-Won-Münze zu sehen und gilt inoffiziell als Nationalblume. Seine Hauptblütezeit ist dann, wenn die meisten anderen Gehölze bereits verblüht sind. Die malvenartigen Blüten erscheinen je nach Sorte von Juli bis September. Damit er auch in Hülle und Fülle blüht, ist ein sonniger Standort in nährstoffreichen, durchlässigen Boden unabdingbar. Der Strauch-Eibisch ist robust und pflegeleicht. Ist es im Hochsommer über einen längeren Zeitraum trocken, sollten Sie gießen. Er eignet sich sowohl als Heckenpflanze als auch zur Einzelstellung oder Pflanzung in kleineren Gruppen. Um einen buschigen Wuchs und viele Blüten zu gewährleisten, sollten Sie den Eibisch alle 2 bis 3 Jahre im Frühjahr schneiden. Die Blüten erscheinen nämlich ausschließlich an frischen Trieben.

3 | BLICKDICHTE SäULENPFLANZE: DER LEBENSBAUM

Der Lebensbaum (Thuja) ist eine immergrüne, blickdichte Heckenpflanze. Thujen bieten durch ihr dichtes Wachstum ganzjährig einen perfekten Sichtschutz. Empfehlenswert ist ein feuchter Boden, am besten ein kalkhaltiger, sandiger Lehmboden. Sie passen sich aber auch recht schnell Böden an, die diesem Ideal nicht entsprechen. Die schmalen, säulenförmigen Lebensbäume können als Ersatz für die Echte Zypresse (Cupressus sempervirens – nicht winterhart) gepflanzt werden, was Ihnen schnell ein mediterranes Flair in den Garten zaubert. Pro Jahr sollten Sie zwei Rückschnitte vornehmen. Der erste Schnitt erfolgt im Frühsommer, nachdem sich die neuen Triebe voll entwickelt haben. Der zweite Schnitt sollte Ende August sein, wenn das Wachstum sich bereits verlangsamt hat. Je öfter Sie schneiden, desto dichter und buschiger wird Ihre Hecke. Im Frühjahr empfiehlt sich eine Kompostdüngung, da sich sonst bei fehlenden Nährstoffen die Blattspitzen braun färben können.

Standort: sonnig, halbschattig
Zuwachs pro Jahr: bis 30 cm

4 | BRUTPLATZ: DIE HAINBUCHENPFLANZE

Die Hainbuche (Carpinus betulus) ist keine echte Buche, sie gehört zur Familie der Birkengewächse und ist mit den Birken, Erlen und der Haselnuss verwandt. Die Pflanze ist in fast ganz Mittel- und Südeuropa zu Hause, ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich sogar über Westasien bis nach Persien. Grüne und rote Buchen zählen zu den beliebtesten sommergrünen Heckenpflanzen, da sie sehr anspruchslos sind. Die Gehölze bevorzugen stets leicht feuchten, gut durchlässigen Boden. Die Blätter der Buchen halten lange nach, daher bieten Buchenhecken auch im Winter noch ein wenig Sichtschutz. Das Blattwerk ist eiförmig bis elliptisch und bis zu 8 cm lang. Hainbuchen sind robust, auch sommerliche Hitze und vorübergehende Trockenheit werden gut vertragen. Um sie in Form zu halten, sollten Sie sie Ende Juni und Ende August schneiden. Wenn Sie eine Hainbuchenhecke pflanzen, unterstützen Sie die heimische Tierwelt. Vögel suchen sich diese Pflanze gerne als Brutplatz aus, auch Bienen erfreuen sich am Nektar der gelben Blüten der rot- oder grünlaubigen Sträucher.

Standort: sonnig, halbschattig
Zuwachs pro Jahr: bis 40 cm

5 | GLANZMISPEL MIT LEUCHTEND ROTEM AUSTRIEB

Die Glanzmispel (Photinia) gehört zur Familie der Rosengewächse und ist ein immergrünes Gehölz. Ihr Name stammt vom griechischen Wort „photeinos“ ab. Dies bedeutet „hell“ bzw. „glänzend“ und bezieht sich auf den schönen hellroten Blattaustrieb im Frühjahr. Es gibt insgesamt 60 Arten, die ursprünglich in Süd- und Ostasien sowie in Nordamerika heimisch sind. Die Glanzmispel ist vielseitig einsetzbar. Sowohl als reine Glanzmispelhecke als auch in Kombination mit anderen Gehölzen macht sie eine gute Figur. Wer den farbigen Laubaustrieb auf der Terrasse bewundern will, kann die Glanzmispel sogar in den Kübel pflanzen.

Im Frühjahr treiben die Blätter rot und mit der Zeit dann dunkelgrün aus. Das Blattwerk ist recht schmal, 8 bis 15 cm lang und elliptisch, wechselständig angeordnet. Die Blattoberseite ist meist dunkler als die Unterseite. Im frühen Sommer bildet die Glanzmispel Rispen mit kleinen weißen Blüten, aus denen sich im Herbst rote Früchte entwickeln, die sehr gern von Vögeln vertilgt werden.

Die Glanzmispel bevorzugt nährstoffreiche, durchlässige und mäßig trockene Böden. Die Pflanze kann im Frühjahr oder im Herbst gepflanzt werden. Allerdings ist die Frühjahrspflanzung empfehlenswert, da die Glanzmispel dann besser wurzeln kann und keinem Frost mehr ausgesetzt ist.

Standort: sonnig, halbschattig, am besten geschützt
Zuwachs pro Jahr: bis 50 cm

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